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Landhäuser und Gärten - Villa Melzi d'Eril

...Villa Melzi inmitten des beeindruckenden Englischen Gartens gelegen, der sich an das Seeufer schmiegt, in harmonischer Lage zwischen dem Ufer des Sees und den sich dahinter erhebenden Hügeln der Halbinsel von Bellagio, südlich des bewohnten Ortsteils...

Die Erstellung solch eines Gartens erforderte außergewöhnliche Eingriffe in das Gelände, wie zum Beispiel die Errichtung von stattlichen Stützmauern.

Hotel Metropole In dieser Anlage, bereichert mit Monumenten, kostbaren Erinnerungsstücken (unter ihnen eine venezianische Gondel, die auf Veranlassung von Napoleon nach Bellagio gebracht wurde und zwei wertvolle antike ägyptische Statuen), bestimmen seltene exotische Pflanzen, jahrhundertealte Bäume, Kamelienhecken, Azaleen- und Rhododendronwälder, die Villa, die Kapelle und das Glashaus das einzigartige Ambiente, in dem er Neoklassizismus eine seiner höchsten Formen erreicht hat.

Man gelangt zur Villa durch eine Allee von schirmförmigen Platanen, die auch im Sommer angenehmen Schatten spenden und vor zu großer Hitze schützen. Diese Art von Baumschnitt war früher an den Ufern des Comer Sees üblich. Von der großen, vor der Villa gelegenen Terrasse aus kann man sowohl das Panorama auf den See als auch die Harmonie und Schlichtheit des Gebäudes bewundern, zu dem eine szenographische Treppe führt. Zwei Marmorstatuen, Apollo und Meleagro, nehmen dem Erscheinungsbild der Terrasse die Strenge, die die vier Marmorlöwen an den vier Seiten vermitteln. Der Raum um das Wohngebäude wird von einer beeindruckenden Skulpturengruppe beherrscht. Hier ist Beatrice zu sehen, die Dante nach der Prophezeiung des Exils tröstet, indem sie ihm die “Giustizia superiore” von Giovanni Battista Comolli zeigt. Drei neoklassische Büsten, die mittlere Alfieri darstellend, schmücken die Südseite der Villa, die früher mittels eines Gehwegs mit der vor dem Glashaus liegenden Terrasse verbunden war. In diesem nördlich des Gebäudes gelegenen Glashaus konnte man damals Zitrusfrüchte bewundern.

Heute ist diese frei stehende Konstruktion für Besucher geöffnet und beherbergt ein Museum mit antiken archäologischen Funden und Erinnerungsstücken aus der Zeit Napoleons. Die Kapelle am Rande des Gartens, neben dem Landungsplatz von Loppia, besticht im Inneren durch Stuckarbeiten und Malereien von Giuseppe Bossi sowie durch ihre Einrichtungsgegenstände, unter denen besonders die Kerzenleuchter von Manfredini hervorzuheben sind. Dieser kleine Tempel in neoklassizistischer Form wurde in den Jahren 1815 bis 1820 nach Plänen des Architekten Albertolli im direktorialen Stil errichtet. Hier befinden sich auch der “Redentore” (Befreier) von Comolli, sowie das marmorne Pallium des Altares mit der Heiligen Familie und der Heiligen Anna, ebenfalls von Comolli. Die vier Engel an den Ecken sind Werke des jungen Pompeo Marchesi. Die hell-dunklen Dekorationen, “Der Ewige” über dem Hauptaltar und die Evangelisten sind Werke von Angelo Monticelli nach Zeichnungen von Bossi, von dem auch die zwei Gemälde am Eingang, die darüber befindliche Lünette mit der Madonna und dem Jesuskind, dem Heiligen Bernhard und einem anderem Heiligen sowie die Pieta stammen.

Auf der nördlichen Außenseite befindet sich auch die Tür des antiken Hauses Melzi in Mailand, die Bramante zugesprochen wird, mit einem Grabstein der Familie. Erwähnenswert ist auch der dem Portal gegenüber liegende Steinfries aus dem 13.Jh. mit den Symbolen der vier Evangelisten.

Bis Ende des 19.Jhs. bewahrte die Villa ihr ursprüngliches Aussehen, so wie von Francesco Melzi in Auftrag gegeben, um danach von der letzten Bewohnerin, Joséphine Melzi d'Eril Barbò im dannunzianischen Stil „modernisiert“ zu werden. In diesem Sinne sind besonders die Dekorationen von Giuseppe Bossi zu erwähnen, der für das Gewölbe des großen Ehrensalons die Zeichnungen mit dem Parnass, sowie die vier Dekorationen über der Tür mit Szenen der Feier eines berühmten Mitglieds der Familie, Francesco Melzi, Schüler von Leonardo, entwarf. In diesen Szenen werden Episoden aus dem Leben Leonardos dargestellt: er erklärt dem jungen Franceso Melzi die Lehre der Falten; Leonardo, der lehrt nach der Natur zu kopieren; Melzi, stehend beim sterbenden Leonardo; Melzi, neben der Büste Leonardos, diktiert die Erinnerungen des Meisters.

Historische Hinweise

Der dem See zugewandte Gebäudekomplex wurde in den Jahren 1808 bis 1815 vom Architekten Giocondo Albertolli im Auftrag von Francesco Melzi d'Eril erbaut. Francesco Melzi wurde von Napoleon persönlich zum Herzog von Lodi ernannt, für den er ab dem Jahre 1802 das Amt des Vizepräsidenten der Zisalpinischen Republik ausübte und ab dem Jahre 1805, mit der Gründung des Königreichs Italien, als Kanzler eingesetzt wurde. Diese Villa diente Francesco Melzo auch nach Beendigung seiner politischen Karriere als Wohnsitz und sie sollte ebenso elegant wie das königliche Schloss in Monza, die „Villa Reale“, und die anderen am Comer See gelegenen Villen sein. Berühmte Künstler seiner Zeit hatten beim Bau mitgewirkt: die Maler Appiani und Bossi, die Bildhauer Canova und Comolli und Manfredini, der für seine Bronzearbeiten bekannt war. Nur ein Sammler am gesamten Comer See konnte es mit ihm aufnehmen: Giovan Battista Sommariva, Besitzer der gleichnamigen Villa (heute Villa Carlotta). Als sich dieser politisch geschlagen geben musste (Napoleon Bonaparte erwählte im Jahre 1802 nicht ihn, sondern Francesco Melzi zum Vizepräsidenten der Zisalpinischen Republik), versuchte er an Prestige zu gewinnen, indem er eine außergewöhnlich reiche Kunstsammlung aufbaute.

Der Aufenthalt Bossis im Jahre 1815 zum Abschluss der Bauarbeiten in Bellaggio wird uns durch einen mit 10.Januar in Mailand datierten Brief bestätigt, in dem Albertolli genauestens den Fortschritt der von ihm überwachten Dekorationsarbeiten beschreibt. Er gibt auch Auskunft darüber, wie die Arbeiten unter den einzelnen Künstlern aufgeteilt wurden, dass z.B. Bossi die Projekte entwarf und andere nach diesen Zeichnungen die Arbeiten ausführten. Aus diesen Zeilen geht auch hervor, dass einer der besten Schüler Bossis, Carlo Prayer eine Hauptrolle bei der Dekoration inne hatte.

Das Projekt der Gartenanlage stammt jedoch vom Agronomen Luigi Villoresi und von Luigi Canonica, der auch den Park von Monza entwarf. Zusammen erarbeiteten sie eine Szenographie mit perspektivischen Punkten, dabei ein Mal den Blickpunkt auf den See, ein anderes Mal den auf den japanischen Teich oder den Spazierweg in den Wald hervorhebend.

Viele berühmte Persönlichkeiten waren zu Gast in dieser Villa: der Freund und Vizekönig Eugenio Beauharnais und seine Gemahlin Augusta, 1838 der Kaiser und die Kaiserin von Österreich Ferdinand I. und Marianna, begleitete von Fürst Metternich und der Kaiserin von Russland Maria Feodorovna. Auch Franz Liszt hielt sich, wenn er zu Gast in der Villa war, sehr gerne in diesem Park auf. In einem kleinen Tempelchen in arabischem Stil soll er einige seiner berühmtesten Klavierstücke komponiert haben, unter ihnen die “Sonate an Dante”. Der überwältigende Blick auf den See und die Schönheit des Gartens und seiner Monumente werden von Stendhal, einem häufigen Besucher des wunderbaren Parks, in „Rome, Florence et Naples“ beschrieben. Zwanzig Jahre später beschwört Stendhal diese Plätze in der “Certosa di Parma" herauf: Fabrizio del Dongo ist an diesem See geboren, im Schloss von Griante, oberhalb von Cadenabbia, und die Gräfin, seine Mutter verbrachte dort ihre Kindheit. Nach dem Tod ihres ersten Mannes kehrt sie dorthin zurück und sieht ergriffen diese Orte wieder: die Gräfin will zusammen mit Fabrizio die zauberhafte Umgebung von Grinta besuchen, von den Reisenden oft in höchsten Tönen beschrieben: die Villa Melzi, auf der anderen Uferseite, dem Schloss gegenüber; darüber der Wald „bosco degli Sfrondati“ und die steilen Hänge des Vorgebirges, das die zwei Seearme teilt, den lieblicheren von Como und den wilderen von Lecco.

Auf die Familie Melzi folgte die der Gallarati Scotti. Ludovico Melzi ehelichte Joséphine Barbò, die ihm zwei Töchter schenkte. Seine Lieblingstochter heiratete Giancarlo Gallarati Scotti, Prinz von Molfetta, und brachte mit der Hochzeit auch die Villa in Bellaggio in die Familie des Ehemannes.

 
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