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Landhäuser und Gärten - Villa Serbelloni

...Auf dem inneren Grat des Hügels, geschützt vor den vom See wehenden Winden, erhebt sich Villa Serbelloni...

Das nach außen hin schlicht gehaltene Gebäude besticht im Inneren durch seine eleganten Salons mit Gewölben oder Kassettendecken, die im Stil des 17. und 18.Jh. dekoriert sind.

Hotel MetropoleDiese Villa liegt eingebettet in einen immensen Park, der sich über weite Teile des Vorgebirges von Bellano erstreckt. Hier hatten die Gärtner der Serbelloni inmitten der dichten Wälder enge Wege angelegt, die noch heute zwischen den kleinen Lichtungen und „englischen“ Gärtchen begangen werden können. Wie Balbiani bemerkt, der sagt, dass es sich weniger um einen Garten handle als um einen echten „… Wald, geöffnet durch weitläufige und bequeme Wege, mit hochstämmigen Bäumen diversesten Alters."; unter ihnen Eichen, Nadelbäume, Tannen, Steineichen, Osmanthus, Myrte und Wacholder, „…aber über allen Bäumen wacht die Pinie, die mit ihrem knorrigem Stamm vor den Unwettern schützt".

Ab und zu lichtet sich diese dichte Vegetation und ermöglicht einen Blick auf die zwei Arme des Sees zu werfen und auf die sich darüber erhebenden Hänge, auf denen in der warmen Jahreszeit Rosengärten in allen Schattierungen erblühen. Trotz des steinigen und felsigen Bodens legte man längs der gewundenen Straße, die zur Villa hinauf führt, Terrassen und Beete an und bepflanzte sie mit Blumen und geometrisch geschnittenen Taxus und Buchsbaum. Im höher gelegenen Teil des Parks kann man auch lange Zypressenreihen und einige bemerkenswert große Palmen bewundern.

Historische Hinweise

Wir hielten an der Villa …, gelegen mitten in einem Wald von mächtigen Bäumen, auf einem abschüssigen Hang des Vorgebirges, das die zwei Arme des Sees teilt, der die Form eines umgekehrten Y aufweist. Die Bäume umrahmen einen fünfhundert Fuß tiefen, steil zum See abfallenden Abgrund.” Das sind die Erinnerungen Stendhals an eine der ältesten und faszinierendsten Villen am Lario.

Nach der Legende soll hier der Hügel von Bellagio, auf dem sich heute die Villa Serbelloni erhebt, einst Stätte eines antiken römischen Wohnsitzes im Besitz von Plinio dem Jüngeren gewesen sein. Im Laufe des Mittelalters wurde dieser Wohnsitz zu einer Burg umgebaut, nach wenigen Jahren verlassen und danach Zufluchtsstätte von Räubern, die die Lage zwischen den zwei Armen des Sees für sich ausnützten. „Zur Bestätigung dessen“ – schreibt dazu Balbiani – „wissen wir, dass im Jahre 1375 Gio. Galeazzo Visconti, Vater von Filippo, eine schöne steinerne Burg auf dem Gipfel niederreißen ließ, da sie ein schändlicher Zufluchtsort für Räuber geworden war". Von der ursprünglichen Burg blieb nur noch ein quadratischer Turm erhalten, der von Ercole Sfondrati restauriert wurde.

Im 15.Jh. erbaute man auf den Resten der Burg die Sommerresidenz eines bekannten Mailänder Humanisten, Daniele Birago, Bischof von Mitilene, Kommandant der Abtei von Piona, auf der anderen Seite des Sees. Im Jahr 1489 gingen der Wohnsitz und die ausgedehnten umliegenden Gebiete an den jungen Marquise Stanga, Schatzmeister und Ludovico il Moro, der hier einen prachtvollen Palast errichten ließ, welcher einige Jahre darauf von einem schrecklichen, vielleicht gelegtem Feuer zerstört wurde.

Im 16.Jh. wurden die Ruinen der prunkvollen Villa von Francesco und danach von Ercole Sfondrati, der hier die letzten Jahre seines Lebens in religiöser Innbrunst verbrachte, restauriert. Auf der malerischen Halbinsel auf der früher die Villa stand, ließ er die Kirche und das Kapuzinerkloster (1614) errichten und investierte eine beachtliche Summe Geld in den Park, in dem er neue Bäume pflanzen ließ, unter ihnen Zypressen und Olea fragrans. In kürzester Zeit verwandelte sich der gesamte Hügel in ein kleines Paradies mit Zitronen-, Orangen-, Buchsbäumen und Lorbeer, die Wege führten zum Erstaunen der Gäste über Wiesen mit Rosen, Jasmin, Birnen- und Granatapfelbäumen: „ Was soll ich über den prächtigen und herrlichen Palast berichten, den man beinahe mitten auf dem Hügel antrifft“ – schrieb im Jahre 1558 Dionigi Somenzi an Nicolò Sfondrati – “…vom nie versiegenden und bekömmlichen Wasser auf dem oberen Teil des Berges, den wunderschönen Gärten, die sich an der Lieblichkeit ihrer Zedern und Orangen erfreuen, über den gesamten Hügel geschmückt und bepflanzt mit Oliven, Feigen, Obstbäumen jeglicher Art und vor allem mit Weinreben, die großartige Weine produzieren?".

Von den Sfondrati ging der Besitz 1788 an Alessandro Serbelloni (1745-1826) über, der die Salons mit kostbaren Dekorationen und Kunstwerken aus dem 17. und 18.Jh. schmücken ließ. In kurzer Zeit wurde auch der umliegende Park mit wertvollen Pflanzen bereichert (Rhododendren, Oleander, Zedern,…), die der Villa ihr heutiges Aussehen verliehen. Um die Zufahrt zu erleichtern, ließen Alessandro und Ferdinando Serbelloni eine Straße errichten, die vom Ortskern in Serpentinen zur Villa führt. Hier waren berühmte Persönlichkeiten zu Gast, wie der Kaiser von Österreich Franz I. und Maria Luigia von Parma, Tommaso Grossi, Alessandro Manzoni und Giuseppe Parini. Im Jahre 1845 erwähnt Gustave Flaubert die Villa in den Anmerkungen seines Reisetagebuchs: „…ein Schauspiel, gemacht um die Augen zu erfreuen“- schrieb er – „Hier will man leben und hier sterben". 1905 wurde die Villa an das Grand Hotel di Bellagio verkauft und in ein Hotel umgewandelt. 1930 erstand die amerikanische Prinzessin Ella Walker, die junge Gattin des Prinzen Thurn und Taxis, das Hotel, das sie nach dessen Tod 1959 der Rockfeller-Stiftung in New York schenkte, die es noch heute leitet.

 
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